Sonntag, 28. November 2010

2.5 DANTE´S INFERNO (PS3)


Ich bin gerade eben mit dem brutalen Gehacke und Geslashe namens Dante´s Inferno fertig geworden und obwohl der nächste Entry eigentlich einer anderen Kategorie zugesprochen war, nütze ich den frischen Eindruck und das noch nicht getrocknete Blut an meinen Händen und schenke dem großartigen Epos eine Verewigung als Strawpinion.

Was man vorweg festhalten sollte, ist die Tatsache, dass dieses Spiel und seine Art sowie Wirkung sicherlich nichts Neues für mich ist. Es trifft nämlich ziemlich genau den Ton der God of War-Reihe, die alsbald - eventuell noch in dieser Season - ebenso einen eigenen Entry verpasst bekommt. Denn auch hier handelt es sich um ein außergewöhnliches Game.

Doch um Götter geht es vergleichsweise wenig in diesem Spiel. Das macht die Story kein Stück uninteressanter, vielleicht sogar ein bisschen memorable, wenn ihr wisst was ich meine?
Nein?
Nun ja ..

Es geht um Dante.
Dante hat Mist gebaut. Eigentlich hätte er seiner Geliebten Beatrice nicht versprechen sollen während seiner Abwesenheit und Mitwirkens in den bescheuerten Kreuzzügen mit keiner anderen Frau den Akt des Geschlechtsverkehrs einzugehen, denn wie die Männer meistens sind, war das einfach zu viel versprochen.
Während seiner Abwesenheit wird Beatrice ermordet und sie landet dank Dantes gebrochenem Versprechen in den Untiefen der Hölle.
Luzifer - ich glaube ich muss ihn nicht vorstellen - macht sich diesen Umstand zu einer Gelegenheit, verknüpft sich in diese kleine Tragödie und lockt Dante bis hinter die 9 Tore der Hölle um seinen eigenen Pläne durchzusetzen.
Mehr will ich auch nicht erzählen, es soll nur die Glaubhaftigkeit der Story verdeutlichen.

Anstatt nämlich in God of War (ich komme darauf zurück) die Götter des Olymps zu stürzen, seid ihr in der vom Leben gezeichneten Person des Veterans Dante vertreten, der alles dafür tun würde seine Beatrice aus der Hölle zu holen, auch wenn es ihn selbst verdammen sollte. Kurz und knapp gesagt: Er will seinen verdammten Fehler wieder gutmachen - wer sah sich noch nicht in dieser Situation (wenn auch abgeschwächt)?

Ihr zieht also los, mit dem Werkzeug des Sensenmanns himself bewaffnet, und prügelt euch durch alle Untoten die, die Hölle zu bieten hat. Dabei begegnen euch nicht nur Opfer der 7 Todsünden, sondern auch überzeugend tragisch dargestellte ungetaufte Neugeborene (die Entwickler waren sogar dermaßen versessen darauf, diese realistisch darzustellen, dass sie ein Kleinkind in den 3D-Anzug steckten, wie man sich im Making Of reinziehen kann), Huren, Selbstmörder und viele mehr.
Auf eurem Weg trifft Dante auch auf einige seiner Angehörige, die allesamt in die Hölle verdammt wurden - nicht zuletzt durch ihn selbst. Ihre Vergangenheit wird beim Antreffen der jeweiligen Opfer cineastisch durch das rote buchstäblich auf die Brust genähte Kreuz geflashbackt. Und zwar in echt passend gezeichneten Cartoon-Style. So gewinnt man einen objektiven Eindruck zu den Sünden des bestraften Dante und es lässt einen über Sympathie und Abneigung zu ihm völlig unvoreingenommen entscheiden.

Hinzu kommt, dass der gefallene Dante ebenso mit göttlichen Waffen kämpft und mit diesen einige mehr oder weniger bekannte Charaktere in der Mythologie von ihren Sünden befreit zum Himmel auffahren lässt, sie aber jedoch mit der Sense auch auf Ewigkeit verdammen lassen kann.
Ihr seid also neben dem Titel als verkannter Held auch Richter, Opfer, Sündiger und von Gott gesandter. Die Vorstellung sich mit diesen Aufgaben durch alle Schrecklichkeiten des Infernos kämpfen und rätseln (wenn man das so nennen kann) zu müssen, ist daher eine durchaus interessante, nicht wahr?

Und Schrecklichkeiten sind bitte wörtlich zu nehmen, denn alleine durch das Kapitel Gluttony gewinnt das Spiel an furchtbar ekelhaftem Charakter. Ich muss leider nochmal auf God of War zu sprechen kommen, wo man ähnliche Dinge erfahren durfte. Doch muss ich sagen, dass dieser Titel dem eigentlich besseren in Sachen Ekelhaftigkeit einen draufsetzt. Sekretunfreundliche Menschen sollten daher lieber andere Titel vorziehen, denn hier bekommt ihr alles - wirklich alles - vorgesetzt. Mjam.

Neben allem üblichen Geslashe sind da wirklich vorallem die Bosse, die überzeugen. Eben jene sind es meistens, mit denen Dante zu Lebzeiten eng zu tun hatte.
Diese Bosse haben die schöne Angewohnheit immer stärker zu werden, was auch treffend beim Endboss gipfelt. Und, wenn ich das hier so sagen darf, dieser hat mich echt schön Nerven gekostet und grün und blau geprügelt. Ich sollte mich wirklich noch informieren, wie es anderen Spielern gelang diesen niederzuringen - irgendwie gehe ich davon aus, dass es sicherlich viele gab für die es eine reine Spielerei war. Was mich anbelangt, so schafft ers garantiert auf die Top 30 Hardest Videogame-Bosses of my Life. Jeez.

Nackte Frauen, zur Abwechslung auch nackte Männer, ganze Welten aus reinem Verderben, ständig jammernde Verdammte, Todsünden, Einfallsreichtum, Verherrlichung der antiken Brutalität - ihr findet viele Nomen und Adjektive in Dante´s Inferno.
Best of PS3 easily.

StrawHat
(sekretfreundlich)

Freitag, 19. November 2010

2.4 BATMAN: ARKHAM ASYLUM (PS3)



Das Game stand schon seit längerer Zeit auf meiner Liste und nach der beinahe größten spielerischen Enttäuschung des Jahres (darauf komme ich noch zu sprechen), war dringend etwas nötig, was dies wettmacht. Und ich kann wirklich mit Fug und Recht behaupten, dass Batman: Arkham Asylum eines der besten PS3-Games ist.

Dabei bin ich wirklich kein großer Batman-Fan, ja eigentlich nichtmal richtig into. Dark Knight ist - hauptsächlich wegen dem genialen Joker - ein absoluter Spitzenfilm, Batman Begins hat mir im Gegensatz dazu garnicht zugesagt. Die Filme vor dem Reboot sind höchstens lachhaft für mich - abgesehen von einer leichten Sympathie, die ich für Batman Returns hege, und dass ich den ersten Movie nur brüchig gesehen habe.
Sogesehen ging ich völlig neutral auf das Spiel zu, abgesehen von der positiven Bewertung der MTV-Helden von Game One, deren Meinung ich zu schätzen gelernt habe.

Was man hier bekommt ist echt ein weiteres Paket an Awesomeness. Und gerade für Batman-Fans muss es tatsächlich großartig gewesen sein, dies wieder und wieder zu spielen. Alleine die Summe an Villains, die man vorgesetzt bekommt, ist selbst für mich beeindruckend.
Die Entwickler haben es tatsächlich geschafft, viele Charaktere indirekt oder direkt in die düstere Story einzubauen.
Man bekommt einen Haufen an Riddlers Rätseln zu lösen und viel zu Zerkloppen. Die ganzen Upgrades an Batman-Zeug waren noch das Unbeeindruckendste, aber - auch für mich - nach einiger Trainingszeit richtig gut einzusetzen.
Neben der toll in Szene gesetzten Geschichte, war die dunkle Atmosphäre des "Irrenhauses" (wenn man so will) namens Arkham Asylum das Coolste an der Sache. Im Laufe des Games verändert sich die Umgebung nicht gerade positiver, also bleibt das Gefühl des Unbehagens ziemlich beständig. Man muss sich teilweise vor Snipern und Verrückten in Acht nehmen und später Poison Ivys vermaledeite Blumen zerlegen. Natürlich macht Batmans Power das Ganze recht übersichtlich, aber unwohl ist einem trotzdem durch den ganzen Fall.

Und ja ich meine Fall, denn die detektivischen Skills des dunklen Ritters kommen auch sehr zum Einsatz. Man verbringt eigentlich die Hauptzeit im originell benannten "Detective Mode" um den rechten Eindruck jeglicher Räume zu gewinnen. Dann lässt sich auch per Infrarot so mancher bewaffnete Handlanger des Super-Criminals Joker ausmachen. (Die Intelligenz dieser ist auch nicht schlecht eingestellt, hab wirklich schon Schlimmere gesehen.)

Joker ist, wie erwähnt, der große Dratzieher in diesem Abenteuer. Dabei war er anfangs derjenige, der ins Asylum eingeliefert wurde - was lief also schief? Nun, Batman konnte nicht ahnen, dass dieser mit Hilfe seines neues sexy Sidekicks Harley Quinn inzwischen das gesamte Gefängnis (wenn man so will) revolutioniert hatte - also bleibt nichts anderes übrig als jeden gefassten Villain erneut zu fassen und dem durchgeknallten Clown eine zu verpassen, dass ihm Hören und Sehen zu vergeht.
Durch das Spiel hindurch ändert sich die Angelegenheit und es gibt ein paar hübsche "Twists", nervige Gegner wie Scarecrow, Killer Croc und Poison Ivy - um die Schlimmsten zu nennen - mischen mit und erschweren einem so ziemlich alles.

Was mir tendenziell bescheuert auffiel, war die vielmalige Erwähnung des Wortes "genius" in diesem Spiel. Bruce Wayne ist alles und kann alles, seine Gegner sind jeweils Spezialisten auf eigenem Fachgebiet. Man fühlt sich gerade so nicht nicht herabgesetzt behandelt, aber sollte echt froh sein, dass der große Held von einem selbst gesteuert werden darf!
Naja und die Gegenwart einer eigenen totaaaal geheim versteckten Bathöhle auf der Insel ist ein bisschen .. aus dem Arsch gezogen. Aber ich bin auch kein Fachmann.

Unterm Strich ist Batman: Arkham Asylum richtig schön anzusehen, total abwechslungsreich, spannend und vorallem fesselnd - also wirklich zu empfehlen. Wer mit hervorragenden Action-Adventures in einem uralten Franchise wie diesem nichts anfangen kann und sich darüber totlacht, der scrollt bitte einen Beitrag runter oder demnächst weiter rauf.

StrawHat
(wenn man so will)

Dienstag, 16. November 2010

2.3 UNCHARTED: DRAKE´S FORTUNE (PS3)


HO-LY SHIT! Was für ein Knüller! Und ich hab darüber hinweggesehen, als wär es Einheitsbrei! Mein Dank geht hier an meinen Kumpel Spike, der mich auf das Spiel und seine guten Kritiken hinwies. Und er lag goldrichtig!
Ich frage mich wie ich das verpassen konnte? Wie ich erst jetzt - wo nicht mal mehr der zweite Teil sonderlich neu ist - darauf aufmerksam werde?
Wie dem auch sei, die Reihe mischt absolut im Kampf um das beste (von mir gespielte) Game 2010 mit. Denn es hat alles. Und was es nicht hat, hat die Fortsetzung.

UNLEASH THE STRAWPINION!


Hä? Was? Totenkopf? Busch? Schönling mit Arsenal?
Also ein Adventure-Game ..
Und nein, der Eindruck des Covers täuscht nicht. Das Genre hat in Filmen und Spielen schon erhebliche Breitseiten kassiert, viele Schauspieler groß gemacht und Millionen zahlende Interessenten begeistert. Mit Uncharted wurde ein weiterer Blockbuster geschaffen. Und man ist auch noch mittendrin!

Sympathisch wurde mir binnen der ersten Sekunden die cinematographische Art, die Geschichte zu erzählen. Das Tutorial wird lockerleicht in die ersten wichtigen Ereignisse eingebaut, der Schwierigkeitsgrad konstant angehoben. Man fühlt sich mit der Steuerung, mit der schönen Umgebung, mit den zu bestehenden Aufgaben und schließlich auch in der Rolle des schlagfertigen Archäologen Nathan Drake, wohl.
Die Zahl an einsteigenden Hauptdarstellern ist angenehm gering, man wird absolut nicht überfordert und bis auf Hollywood-reife Szenen, wird alles glaubhaft verkauft.
Es handelt sich natürlich um ein sehr lineares Spiel, aber die Masse an verschiedenen Modi schenkt einem genug Freiraum um sich nicht eingeengt zu fühlen ( - was ich als eines der Hauptprobleme der momentan angesagten Ego-Shooter-Spiele sehe, aber dazu ein andermal mehr ..)

Neben zahlreichen kniffligen (und - ohne Scheiss - echt mitreißenden) Schießereien und einigen hübschen ,Na-wo-muss-ich-denn-jetzt-wieder-drehen?´-Rätseln, stehen Nathans Kletteraktionen klar im Vordergrund. Dabei gibt´s soooooo viele schöne Gegenden zu sehen - herzergreifend toll ins Szene gesetzt! Und man wird auch gestresst - der zuletzt benutzte Ziegel könnte doch plötzlich abfallen?!
Und dann wird es auch noch gruselig genug, dass man einen schönen Vergleich zu Spielen ziehen kann, die sich nur auf das Horror-Genre einschießen.
Ich meine es wirklich ernst - ich war schon in so verdammt vielen Universes und Spielen die mich gepackt und enttäuscht haben, hatte aus reinem Unwissen keine große Erwartung bei Uncharted und auch die düsteren Gegenden, mit der damit einhergenden Unsicherheit was hinter der nächsten Ecke lauern könnte, haben mich umgehauen!

Der Schwierigkeitsgrad ist einstellbar und gut positioniert. Das Game teilt sich in schöne lange Kapitel, speichert die richtigen Stellen ab, macht es aber bei weitem nicht einfach. Man kann neben der Story hin und wieder vom Weg abkommen um sich ein paar Schätze zu sammeln, mit spielerischem Können ein paar Trophies schießen und sich eine ansehnliche Gallerie freispielen, in der man das große Talent der Programmierer nochmal richtig vor die Nase gesetzt bekommt. Da eignet sich jedes zweite Bild für einen Riesendruck an der Wand.

Das Talent der Programmierer war auch groß genug für ordentliche Dialoge. Die Charaktere lassen sich gegenseitig sprichwörtlich aussteigen, bzw. ziehen einander auf, gehen verloren, erscheinen wieder und würzen die ungemein geschickt eingefädelte Story richtig auf.
Kein Wunder also, dass sich Hollywood tatsächlich für das Spiel interessiert und bald versuchen wird die Leute auch hier ins Kino zu locken. Ich würde mir jetzt schon ein Ticket kaufen, wenn ich nicht wüsste, dass es eigentlich nur schlechter werden kann. Nun, wir werden sehen ...

Zur Story will ich wirklich nichts verraten. Das wirkt einem guten Review zwar entgegen, aber ich will, dass, wer immer der Strawpinion folgt und sich das Spiel zulegt, von jeder Einzelheit selbst überrascht wird. Also bitte, geht Wikipedia aus dem Weg und macht es einfach - spielt das verdammte Spiel! Ich will sogar behaupten, dass sich eine PS3 für Teil 1 & 2 alleine wirklich lohnen würde. Klar, es gibt andere richtig gute Spiele für die PS3, also wirds dabei nicht enden - aber was Entwickler Naughty Dog da hingelegt hat, ist phänomenal.

Und wie gesagt, es war eine tolle Erfahrung! Bei Spielen kann ich, trotz meiner Eigenschaft mich leicht für dies und das zu begeistern, wirklich kritisch sein. Uncharted jedenfalls hat mich echt abgeschossen, und wenig Luft nach oben gelassen. Und doch wurde der Spaß beim zweiten Teil nochmal vereineinhalbfacht. Also freut euch auf meine Gedanken zu Uncharted 2 - Among Thieves und jetzt LOS! LOS! LOS!

PLAY THAT FUCKING GAME!

StrawHat
(Hä? Was? Totenkopf? Busch? Schönling?)

Montag, 15. November 2010

IV : STRAWPINION : SEASON 2


Good evening, readers! StrawHat speaking.
It´s been 2 busy weeks since my last entry, so I thought it would be time to finally continue this awesome pretty nice BLOG of mine. Get ready for big Strawpinions on Daft Punk, Uncharted 1 + 2, Motorstorm: Pacific Rift, Dendemann, a whole new section and many more! Let´s rock the winter season together!

Cheers!

Sonntag, 31. Oktober 2010

1.6 N.o One E.ver R.eally D.ies

I ain't one to care
I ain't used to fair
Baby you can keep the truth
Choose the dare*

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Bloody hell, wieder so ein merkwürdiger Fall von musikalischer Rarität. Ich bin mir weder sicher was N.E.R.D., so der abgekürzte und gängigere Name der Band, symbolisieren will, noch was sie versuchen auszudrücken. Wenn sie die Bühne betreten oder ihr Musikvideo angekündigt wird, kann man aber sicher sein von einer Flut an Überraschungen und Genialität mitgerissen zu werden.
Das basiert auf ihrer Art verschiedene Stilrichtungen zu vereinen und einfach mal das daraus zu machen, was ihnen am Aussagefähigsten erscheint. Man muss hier eben damit klarkommen, dass sich hin und wieder E-Gitarren auf hämmernde elektronische Bässe melden und man muss gefasst sein jedes Lied loslassen zu können, noch ehe der Track seine letzte Laufsekunde zählt - denn sie ändern sich schlagartig.
Auf mich hat die Gruppe jedenfalls bleibenden Eindruck hinterlassen. Deswegen - und nicht nur - küre ich das erstaunliche Durchhaltevermögen ihres Stils mit einer Strawpinion.

1 - Backseat Love
Oooh baby you want me?
Oooh baby you want me?
Oooh baby you want me?
Well you can get this lap dance here for free

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Jaja, wie einfach kann Hip-Hop doch sein, wie simpel - doch erfolgreich - wurde er mittlerweile breitgetreten? Hast du was über tighte Pussies, auf nicht ausreichender Sexualität basierenden Männersorgen oder einfach nur die Wheels deines neuen Rides zu sagen? Dann bringt man dich im Tausch gegen deine Unterschrift mit den richtigen Leuten zusammen und du bist nicht nur unter Vertrag, sondern darfst auch Sternchen spielen, dass sich in der überlaufenen Branche langsam hochfickt - im Sinne von "wie viel Schlagzeilen bringt mir dieser ,Künstler´"?
Hip-Hop is dead, zumindest größtenteils. Die neuen Abräumer der letzten 2-3 Jahre feiern die erfolgreiche Symbiose mit der Stilrichtung Electronic, die eine Armee an neuen Möglichkeiten beisteuerte. Die ewige Müllbeschallung aus Radio und TV hört nicht auf, nein, wird sogar immer mehr.

N.E.R.D. ist da eine willkommene Abwechslung - klar, die Testosteron-gesteuerte Lyrik meldet sich dann und wann und statt von mir gepredigter Genialität bekommt man nüchterne Schlampenmusik vorgesetzt - aber wenn man darüber hinwegsieht, ist es nur ein kleiner Stich ohne große Wunde und hinterlässt nur Narben an den Fools, die allem etwas abgewinnen könn(t)en - wie Meinereiner.

2 - Windows
Hello? Hey mom, it's me mom
Can't tell you where I sleep mom
Cause that's where we be mom
Sometimes I steal and cheat mom
Yes, I get enough to eat mom
Mom, can you listen to me?
No! I don't mess with guns
Yes in my travels I have seen one
No, being a runaway is no fun
But house rules sure were not fun
Something told me to

JUMP, JUMP, JUMP, JUMP-JUMP ..
And I don´t care now!**
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4 Studioalben habe ich mir in der letzten Zeit wiederholt zu Gemüte geführt, davon wird eines besonders empfohlen: Das neueste Werk mit dem Namen ,Nothing´.
Man kann es als Gipfelpunkt der anderen bezeichnen, da sie stets immer besser wurden. Natürlich haben frühe Songs wie der Burner ,Truth or Dare´ ihren Charme, aber musikalisch ebnen die Männer von N.E.R.D. mit dem diesjährigen Album ein schönes Bild großer Sounds - egal ob nun das Saxophon oder ein Auto-Tune der Grund dafür ist.
Den größten Effekt auf mich hatte klar die zur Zeit als Single erscheinende Nummer ,Hypnotize U´. Ehrlicherweise muss man erwähnen, dass bei dem starken maskulinen Downbeat das beinahe als verschollen geltende Duo Daft Punk seine Finger im Spiel hatte. Mann, bin ich froh da wieder mal was zu hören! Egal was die zwei anfassen, es umspielt und verwöhnt meine Emotionen, macht mich extrem froh oder fürchterlich traurig - aber dazu ein andermal mehr.

Höre dich durch ein Album von N.E.R.D. durch und du bekommst die Rollo hochgezogen und eine Menge an Fenstern aufgestoßen, durch die du blicken oder gleich hüpfen kannst. Mir sei geglaubt: Jeden Aspekt behandeln die Bandmitglieder mit Liebe!

3 - Fly or die
All the girls standing in the line for the bathroom
All the girls standing in the line for the bathroom
All the girls standing in the (All the girls standing in the)
All the girls standing in the line for the bathroom***

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Über die sozialkritische Ausdrucksstärke der Texte kann man auch viel schwafeln, aber ganz ehrlich? Vermutlich habe ich nur einen Bruchteil vom Gesamtwerk mitbekommen und gehe oberflächlicher an die Sache heran, als man meinen könnte. Sprachbarrieren durch Slangs und Metaphern spielen da sicher auch eine große Rolle - Hölle, wahrscheinlich ist des dem Trio gelungen den Großteil an versauten Texten an mir vorbeizuschmuggeln! Aber so schade das auch ist, ich kann damit leben. Da ich nie aufhöre gewisse Songs - vielleicht sogar ganze Alben - von ausprobierten Bands durchzuhören, werde ich sicher den einen oder anderen Kniff noch finden und mich neu überraschen lassen. Ich hoffe, dass hinterher das Gesamtbild dasselbe bleibt - ich sollte mich schon sehr irren.

N.E.R.D. muss man jedenfalls definitiv eine Chance geben - egal wie man auf sie stößt. Manchmal weiß man nichtmal, dass man gerade Remixes von ihren Songs aufschnappt.
Ich für meinen Teil bin froh, dass Mr. Williams - so sympathisch er auch ist - mit seiner kleinen Truppe den Haufen Kommerzmusik kompensiert, dem er sich so anschließt. Meistens freue ich mich sogar wenn er dabei ist - das macht jeden Song fast im Vornherein "besser".

Und auch wenn mir selbst nicht jeder Track zusagt, konnte ich eine kleine große Gruppe einkreisen, die ich für ein Best Of zusammenfassen werde - wie ihr vielleicht wisst bekommt da auch nicht jede Band die Chance dazu. Manchmal mag das auch unangebracht sein, aber ich bin sicher die drei sind von einem musikalischen Kaliber, dass man da nichts kaputtmacht. 

StrawHat
(And I don´t care now!)

STRAWPINIONS:

KATEGORIE KEIN DRUM ´RUM:


Absolute (unbekannte) Anspieltipps: I´ve seen the light - inside of clouds; Truth or Dare*; Jump**; What´s wrong with me; Help me
Absolute (bekannte) Anspieltipps: Hypnotize U; Everyone Nose***; She wants to move; Spaz; Fly or die; Don´t worry about it

LINKS:

HYPNOTIZE U LIVE ON ,THE LATE SHOW WITH DAVID LETTERMAN´: http://www.youtube.com/watch?v=urRn3AbfIuQ

Mittwoch, 27. Oktober 2010

III : STRAWHAT-PIRATES REUNITED


For the first time in two years (our and their time) we got a chapter with all the members of the legendary Strawhat-Pirates together! And let me say - it feels like reuniting with an old friend!
Thank you once again for that incredible story of yours, Eiichiro Oda! I owe you so much!
Now we´re all set for Round 2.
Let´s set sail, Captain!

StrawHat
(with tears of joy)

Freitag, 22. Oktober 2010

1.5.1 Linkin Park - A Thousand Suns


God, save us everyone

.. ist der erste Satz, den man zu hören bekommt, nachdem man auf PLAY gedrückt und die seltsamen, spacigen, Klänge vernommen hat, die darauf folgen. Es mag aus dem Kontext gegriffen klingen und Freunde wie Gegner des hierzulande im September 2010 erschienen Albums werden sich ihren Teil dabei denken - für mich symbolisiert er die flehende Bitte, die Challenge, die einem dieses Album auferlegt, bitte doch abzuwenden. Und für mich ist diese Challenge ein immernoch tosender Kampf zwischen AWESOME und GET RID OF IT.

Fakt ist, dass Linkin Park seit Meteora stark mit ihrem Image hadern. Ständig diese halbgaren LP Underground-Alben, die irgendwie ihren Weg in den Laden fanden, obwohl sie doch nur als Fan-only-Alben gefertigt wurden. Dann das Ding mit Jay-Z, 2 1/2 Jahre später das in eine komplett neue Richtung gehende Minutes to Midnight. Warum sich die bunte Gruppe schließlich so viel Zeit ließ wird auch nicht nach dem Lesen des Booklets nicht klar.

"We were not working on an Album", sagt Mike Shinoda da nämlich. Da bekomme ich große Zweifel, denn die Faninformation war über 3 stolze Jahre hinweg, dass sie sich dann und wann treffen und neu herumplanen, Nebenprojekte hin oder her. Und herausgekommen ist das.
Schlafwandel? Mischmasch? Konzeptalbum?
Alles und doch nichts. Aber eine Strawpinion in jedem Fall.

J. Robert Oppenheimer ist es, der einem in ,The Radiance´ seine Gefühle über das Mitansehen des ersten Atombombentests mitteilt. Und so ergreifend seine weise gewählten Worte auch sind, ein eigener Track hätte das nicht sein müssen. Das hätte prima in das erste Lied mit hineingepasst.
Und schon sind wir mitten in der Kritik angelangt: Platz. wurde. nicht. gespart.
Stattdessen sieht man auf die Rückseite des Albums, erkennt für ein LP-Album ausgesprochen viele Tracks und denkt sich: "Okay. Da hat jemand gearbeitet."
Obschon die Arbeit nach dem Durchhören klar ersichtlich sein mag - die vielen Lieder liegen nicht an der Vielfalt an Ideen der Gruppe, sondern einfach am Sinn für Theatralik der Band.

3 Minuten sind seit dem PLAY-Button vergangen und man bekommt erstmals was musikalisches vorgelegt, was nicht als Intro bezeichnet werden kann. Ein richtiges anfassbares ordentliches Lied von Linkin Park. Himmel, wie lang ist es her?
Und dann begann ich herumzugrübeln - unterstützt vom melancholischen Klang von ,Burning in the Skies´. Wie viel Zeit war seit Minutes to Midnight vergangen? Was habe ich seitdem an Musik gehört? Wie habe ich mich weiterentwickelt?
Mittlerweile wird man von Chester Benningtons leidgeprüfter Stimme sanft in den Schlaf gesungen.
Nein, das ist noch zu früh - die Euphorie lebt, der Zweifel pulsiert. Aber es ist angenehm. Sagen wir, Sie laden einen zum Abendessen ein. Man erlebt die Kunst der Gruppe erneut neu und erkennt, das man es mit Mainstream zu tun hat.

Mein Gefühl für Linkin Park kommt aus einer Zeit, in der es cool war die zu hören. Jeder Junge der ,Crawling´ und ,In the end´ nicht singen konnte, war nicht so toll wie die anderen. Linkin Park standen damals am Anfang, für mich am musikalischen Anfang.

Was man hier also hört, ist was ganz anderes als die Anfänge. Klar, fast 10 Jahre sind vergangen. Ist es jetzt schlecht? Man weiß es nicht. Gott, es ist einfach vollkommen anders. Und whoops - da ist es vorbei. Und Stille herrscht. Besser gesagt der vierte Track des Albums ,Empty Space´. Und mehr bekommt man auch nicht. Wow. Diesen Empty Space hätten sie auch in das vergangene Lied packen können. 
Seht ihr?

Und dann hat jemand seine Kinder ans Mischpult gelassen. Track 5 beginnt - ,When they come for me´. Viele Überraschte drehen verzweifelt an ihrem iPod, hämmern auf ihren MP3-Player ein um den Sound herabzusetzen. Natürliches Verhalten, aber der falsche Weg um an dieses Lied heranzugehen. Eigentlich sollte man es nach jeder Strophe lauter machen.
"Motherfucker" ist das Wort, das den Refrain einleitet. Mike Shinoda schonwieder ..
Dem Wort aus seinem Mund hängt ein leichtes cheezy nach. So empfinde ich das zumindest. Und was ist schlimmer als ein cheezy? Zwei cheezy.
Der Refrain ist für LP-Kenner und -Neulinge recht unspektakulär - mich wirft es zumindest nicht um. Hier wurde sogar ein guter Refrain vergeudet. Chesters Gejammere erinnerte mich an den recht unbekannten Song Carousel

Aber lassen wir das. Das Lied ist mittlerweile auch in Stille verklungen und wir erheben uns vom, als sinnliches Dinner geplanten, Food Fight und bekommen von der Band den wärmenden Mantel umgelegt. Ob man will oder nicht - es geht hinaus in die Kälte. ,Robot Boy´ folgt.
Seicht, absolut anhörbar. Fürchterlich.
Man hat 3 Jahre gewartet - wo ist der schmerzhafte Aufprall auf die Realität? Man hat sich ganz anderes vom neuen Album versprochen! Aber das stete ,YEAH!´ ,YEAH!´ während dieses Songs lenkt einen ab, man kann nichtmal anfangen sich zu beschweren.

Und dann kommt ,Jornada del Muerto´ - ein Titel der auf der Tracklist total aus der Reihe tanzt. Und man erwartet ... einfach ... alles andere als was man schließlich erhält. Denn das ist nicht mehr oder weniger als ein kleiner Remix vom Vorgänger ,Robot Boy´.
Nun, wenigstens ist es nicht sowas wie EMPTY SPACE 2 - MORE EMPTY SPACE - aber, verdammt, das hätte ebenso in den letzten Track reingepasst! Das würde ihn sogar noch besser machen!
Obwohl er nicht so klingen mag, steigert sich das hauptsächlich "instrumentale" (mehr durch Computer-Effekte generierte) Lied bis zu einem gewissen Punkt - bis Linkin Park sich abermals dafür entschied das Tempo vehement rauszunehmen und einen einfach durch das All driften zu lassen.

Wir sind bereits halb durch und das neue Album ist alles andere als überzeugend. Wie soll man sich denn da fokussieren können? Wie soll man sich mit dieser Musik durch den Alltag bringen? Wie für Prüfungen lernen? Oder U-Bahn-Fahrten überstehen, geschweige denn konzentriert mit dem Auto fahren?
Ihr hattet 3 Jahre Zeit, Leute! Gebt den Fans Futter!

Und dann fangen tausend Sonnen an zu strahlen. ,Waiting for the end´ beginnt und man bekommt was auf den Teller. Man bekommt das Echo aus früheren Jahren, vermischt mit neuen Effekten und Techniken der Gruppe.
Auf einer Seite klar - die Kälte ist vorbei. Sie haben einen nach Hause gebracht. Vielleicht gibt es jetzt noch Tee um den Tag ausklingen zu lassen und das massive Dinner zu verdauen?
Andererseits ist es nicht nur Kuschelkurs sondern bringt echtes lautes Gefühl mit sich. Chester beginnt mit der Catchphrase des Liedes und man denkt: ,Schön. Schön. Doch noch Potential.´
Dieses Gefühl explodiert im Höhepunkt des Liedes und dann ist es einfach vorbei. Wo ist euer Empty Space jetzt, Leute?
Nun, hoffentlich war es das wert. Die Hoffnung ist immerhin schlagartig zurück.

Und sie bleibt. Denn der stärkste Track der ganzen Scheibe betritt das Licht. Für mich ist ,Blackout´ definitiv einer der besten Songs der Gruppe überhaupt. Nicht nur die Lyrics überzeugen - die musikalische Umsetzung sitzt und heizt neuen wie alten Fans gehörig ein.
,.. take and take and never say - NOOOOOOO!´
Wow, mitreissend. Emotion, sogar ein kontrollierter Schrei des Lead-Vocalisten. Linkin Park ist wieder da! Hurra!
Und als 2 Minuten und 15 Sekunden vergehen, strahlen alte Erinnerungen durch die Zweifel und man hört ein sehr altes, noch sehr neues Linkin Park.
Denn so klang das früher meistens. So hat mich das Album [Reanimation] gehooked - mich um den Finger gewickelt.

Aber dann verderben sie einem Spaß. Sie nehmen einem den leckeren Tee, der sich irgendwann in fürchterlich starkem Kaffee verwandelt hat, aus der Hand und schicken einen ins Bett. Zähneputzen nicht vergessen!
,Aber ... wir hatten doch gerade so viel Spaß ...´.

Der Tag war verdammt anstrengend und der böse Traum, den ,Wretches and Kings´ hier für mich symbolisiert, kommt nicht von Ungefähr. Ein irrer Pool aus Eindrücken liegt hinter uns - und wir haben es noch nicht ganz geschafft. Gott, zu dem wir anfangs beteten, hat uns vergessen. Das Lied ist definitiv das schwächste laute dieses Albums.
Mario Savio predigt seine furchtsame Überzeugung sogar ein zweites Mal, bis sich Joe Hahn, der unsympathische DJ der Formation, einmischt.

Doch selbst der kann nichts unternehmen. Martin Luther King ergreift das Wort und man bekommt eine durch Effekte verzerrte Fassung einer seiner Reden ins Trommelfell gepresst.
Man bekommt tatsächlich ebenso viel Philosophie wie Musik mit diesem Album ins Haus. Hier wird das erneut klar.

Schließlich haben die Albträume endgültig ein Ende und die tausend Sonnen strahlen nurmehr schwach. Ist das Dr. Luther Kings Werk? Hat er uns die laute Euphorie gestohlen?
Linkin Park legt mit ,Iridescent´ nicht nur die dritte vermeindliche Single auf, sondern streichelt einen sanft in den Tiefschlaf. Man wird noch einmal geweckt werden, aber das weiß man hier noch nicht. Wer aber aufgepasst hat, wird damit rechnen, nicht einfach losgelassen zu werden.

Der Tiefschlaf führt uns durch ,Fallout´ - Echos eines bekannt wirkenden Liedes hallen durch das Innenohr. Wahnsinn, das muss Jahre her sein! ... oder nicht?
Tatsächlich ist es ,Burning in the Skies´, was man da hört. Und so schließt sich der Kreis und die Menge denkt ,Konzeptalbum´. Ist es das? Ist es das wirklich?
Und dann wird man wach, erhebt sich und bewegt sich wie von einem unsichtbaren Katalysator angetrieben. Man war doch müde? Das aufregende Essen und die Kälte? Die tausend Sonnen und der Albtraum? Alles kraftraubend - und trotzdem ist der kraftgebende Schlaf nun vorbei. 
Die erste Single des Albums, der Reaktivator der Linkin Park-Fangemeinde, kracht einem mit Konzert-tauglichem Text durchs Gehirn. Es fühlt sich fremdartig an und dann schwacht es ab. Shinoda sitzt wieder am Klavier.
Und sie dachten sich: ,Ein episches Ende muss jetzt her.´
,The Catalyst´ hört und hört nicht auf. Der Track bringt einen ins Ziel, was danach kommt ist allerhöchstens der Abspann. Noch mehr Empty Space? Interessanterweise nein.

,The Messenger´ ist eine Unplugged-Nummer, die garantiert auf Konzerten gespielt wird - und garantiert als Zugabe. Wenn ihr mir nicht glaubt - geht hin. Ihr werdet es schon sehen.

Man fällt müde in einen Stuhl, oder man muss erstmals richtig aufstehen und sich bewegen als wäre man 2 Stunden im Kino gesessen. Der harte Tag war nur Illusion - die Eindrücke bleiben. 

A Thousand Suns ist sicher nicht das beste Album von Linkin Park. Aber das epischste, verwirrendste und das Album, das einen am Meisten zum Nachdenken bringt. Und wenn es einem nicht gefällt, sollte man ihm noch eine Chance geben. Und wenn man dann merkt, dass es nichts für einen ist - dann ist man wahrscheinlich besser bei Verstand als ich.
Denn ich habe - bei allem anfänglichen Ärger über Empty Space und Abzocke und enttäuschten Erwartungen angefangen sie zu verstehen und ihnen dieses Chaos - wörtlich - abzukaufen.

Und ich bin bereit wieder zu warten um mich wieder zu ärgern und wieder zu freuen. AWESOME and GET RID OF IT all over again.

StrawHat
(cannot be reconciled with wisdom, justice and love)
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TRACKLIST & HIGHLIGHTS:

01 The Requiem
02 The Radiance
03 Burning in the Skies
04 Empty Spaces
05 When they come from me
06 Robot Boy
07 Jornada del Muerto
08 Waiting for the End
09 Blackout
10 Wretches and Kings
11 Wisdom, Justice & Love
12 Iridescent
13 Fallout
14 The Catalyst
15 The Messenger